Kick-off Treffen des Akademieprojekts „Westgermanien im Wandel“

Seit 2019 hat sich das NIhK in hohem Maße an der Konzeption eines Editions- und Forschungsprojekts mit dem Titel „Westgermanien im Wandel beteiligt, dessen Ziel es ist, neue Erkenntnisse über die römisch-germanischen Verbindungen im Raum zwischen der Nordsee, der Weser und dem Rhein zu gewinnen. Das Vorhaben wurde von den Lehrstühlen für Ur- und Frühgeschichte der Universitäten Bochum und Göttingen in Kooperation mit dem NIhK im Förderprogramm der Akademienunion beantragt und schließlich 2025 für eine Laufzeit von 18 Jahren bewilligt. Am 17. Juni 2026 wurde der offizielle Start des an den Akademien der Bundesländer Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen angesiedelten Projekts mit einem Kick-off Meeting im Deutschen Bergbau-Museum feierlich begonnen. An der Veranstaltung nahmen u.a. die Geschäftsführer der beiden Akademien in Göttingen und Düsseldorf sowie zahlreihe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beteiligten Institutionen, wie der LWL-Archäologie für Westfalen oder der Ostfriesischen Landschaft, dem Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA) bzw. den historischen Instituten der Universitäten Bremen und Oldenburg teil. Aber auch die Mehrzahl der für das Projekt eingestellten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler war vor Ort und stellte sich persönlich vor. Am NIhK sind das archäobiologisch ausgerichtete Modul „Landschaft und Umwelt“ und das Modul „Chronologie, Chorologie und Technologie von Keramikfunden“ angesiedelt. Darüber hinaus ist das NIhK maßgeblich an der Arbeit im Modul „Edition, Datenbanken und Geoinformatik“ beteiligt. Zum Abschluss der Veranstaltung wurden alle Anwesenden zum nächsten Projekttreffen eingeladen, das im Dezember 2026 im NIhK stattfinden wird und auf dem eine erste Zwischenbilanz gezogen werden soll.