Trichterbecherzeitlichen Funden auf der Spur – Besuch der Museen in Stade

Im Rahmen des Projektes „Zwischen den Flüssen und gegen den Strom“ werden seit einem Jahr Funde aus Großsteingräbern im Elbe-Weser-Dreieck aufgenommen. Bislang konnten hierfür Objekte aus den Landkreisen Cuxhaven, Stade und Harburg wissenschaftlich erfasst und dokumentiert werden. Hierbei führt der Weg u.a. in die verschiedenen Museen der Region, im Februar ging es nach Stade. Sowohl im Magazin des Stader Museums in Ottenbeck als auch in der Dauerausstellung des Schwedenspeichers wurden Funde durch die Kuratorin Lea Steinkampf zugänglich gemacht. Vor Ort wurden die Funde beschreiben, vermessen, fotografiert und gezeichnet.

Die umfassende Aufnahme der Funde dient zum einen dazu, die materiellen Hinterlassenschaften der Trichterbecherkultur, den ersten Bauern in Norddeutschland, für die Region des Elbe-Weser-Dreiecks vorzulegen. Zum zweiten soll ein Vergleich der Keramikbeigaben anhand ihrer vielfältigen Formen, Dekore und Verzierungstechniken es ermöglichen, Gemeinschafträume aufzudecken, um so die Strukturen der damaligen Gesellschaft besser zu verstehen. Abschließend gilt es das Material in einen überregionalen Kontext zu setzen, um die Rolle der im Elbe-Weser-Dreieck einst lebenden Trichterbecherkultur nachzuvollziehen. 

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf dem Blog.