
Gemeinsame Sache: Uni Mainz und NIhK führen zusammen eine Bohrkampagne durch
Mitte März machten sich Forschende und Studierende der Universität Mainz, AG Geomorphologie, auf den Weg in den hohen Norden, um gemeinsam mit dem NIhK bei Neuharlingersiel Sedimentkerne zu gewinnen. Die Kolleg:innen Antonia Reiß und Dr. Timo Willershäuser aus Mainz waren im Rahmen einer Geländeübung mit Studierenden unterwegs, die nun direkt aus erster Hand lernen konnten, wie man eine geologische Bohrung durchführt. Von Dr. Ines Bruns bekamen die Studierenden außerdem eine Einführung in die Geologie der niedersächsischen Küste und das Projekt CoastAdapt. Dass die Bohrungen diesem NIhK-Projekt und somit unmittelbar der aktuellen Forschung zugutekommen, war natürliche eine tolle Motivation. Es wurden zwei Bohrungen mit Kerngewinn durchgeführt, dessen Ziel es war, die gesamte Sedimentabfolge des Küstenholozäns aufzunehmen. Dazu zählt ein Torfhorizont, der Sturmflutlagen – den sogenannten „Klappklei“ – enthält. Diese Sturmflutlagen sollen nun datiert werden, um die Auswirkungen von Sturmfluten auf die Landschaft vor dem Deichbau zu erforschen.


