Vergleichende Forschung zum prähistorischen Nord- und Ostseeraum - Netzwerkbildung für EU-Projekt

Das NIhK ist ein Teil vieler internationaler Netzwerke, dazu zählt auch das Netzwerk SPLASHCOS, das sich mit den verschiedenen Forschungszweigen der Unterwasserarchäologie in Europa befasst.
Zur Stärkung der internationalen Erforschung der unter Wasser gelegenen Siedlungs- und Landschaftspuren strebt das NIhK an, die Forschung dieser oft schwer zugänglichen und nur oberflächlich verstandenen Fundstellen zu erleichtern. Daher haben wir uns als Ziel gesetzt, eine internationale Forschungsebene zu bilden, auf der Wissenschaftler/-innen aus den Feldern der Archäologie, Ökologie und Geologie bzw. Geophysik zusammenarbeiten können.
Durch die Analyse verschiedener archäologischer und geologischer Fundstellen im Nord- und Ostseeraum mit Hilfe von identischen Messgeräten und vergleichbaren Parametern, wird es erstmals möglich sein, eine universale Geschichte dieser untergegangenen Periode der Menschheit zu betrachten.
Dank einer Förderung aus dem Europa-Programm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur erarbeitet das NIhK gegenwärtig gemeinsam mit Kollegen aus Belgien, Dänemark und Großbritannien einen beim beim Europäischen Forschungsrat vorzulegenden Projektantrag, der es uns ermöglichen wird, auf das internationale SPLASHCOS-Netzwerk aufzubauen und die prähistorischen Relikte auf dem Boden des Nord- und Ostseeraums auf nie gekannte Art zu erforschen.