Exponate des NIhK und des OLME in die REDBAD-Ausstellung in Leeuwarden integriert

Am 5. September 2026 eröffnete die im Interreg VI-Programm Deutschland–Niederlande geförderte Sonderausstellung „REDBAD: der legendäre König“ im Fries Museum in Leeuwarden. Im Rahmen dieser aufwändig konzipierten Schau werden zahlreiche bedeutende frühmittelalterliche Funde aus den Landschaften entlang der niederländischen und deutschen Nordseeküste gemeinsam präsentiert. Zu den Exponaten gehören auch eine Reihe von Objekten aus dem Gräberfeld von Dunum und von der Wurt Hessens, die zum Bestand des NIhK gehören. Vor Ort gezeigt werden jedoch auch der normalerweise in der Ausstellung des Ostfriesischen Landesmuseums in Emden (OLME) präsentierte Sceatta-Hort von Hesel sowie die Kleidungsstücke des Mannes von Bernuthsfeld. Da diese gegenwärtig im NIhK im Rahmen eines Forschungsprojektes wissenschaftlich dokumentiert und analysiert werden, haben das NIhK und das OLME beschlossen, die Vorbereitung der Ausleihe, genauso wie den Transport aller Leihgaben aus ihren Beständen und deren Installation in der Ausstellung gemeinsam zu organisieren. In den Tagen vor der Ausstellungseröffnung mussten entsprechend alle Exponate aus Wilhelmshaven und Emden für die Ausstellung vorbereitet und nach Leeuwarden transportiert werden. Dank passgenau gebauter Kisten, in denen die jeweiligen Fundstücke vorsichtig eingelagert und zusätzlich gesichert wurden, ließen sich sogar die großen Kleidungsstücke ganz problemlos verladen. Nach etwa dreistündiger Reise erreichten alle Objekte das Fries Museum in Leeuwarden unbeschadet. Ein kleines Team des NIhK, welches tatkräftig von den hilfsbereiten Kolleginnen und Kollegen aus dem Fries Museum unterstützt wurde, konnte dann vor Ort alle Fundstücke in den vorbereiteten Vitrinen der Sonderausstellung platzieren und sicher montieren. In der wunderschön gestalteten Ausstellung erlangen alle Exponate eine ganz besondere Wirkung, so dass sich ein Besuch auf alle Fälle lohnt.

