Neue Untersuchungen in der Borgsumburg auf Föhr

Die Borgsumburg auf der Nordseeinsel Föhr ist noch mehrere Meter hoch als stattliche Ringwallanlage in der Landschaft erhalten. Bei Ausgrabungen in den 1950er Jahren konnten bereits erste Hinweise auf eine mehrphasige Nutzung der Anlage im frühen Mittelalter gewonnen werden. Jüngere geophysikalische Messungen zeigten darüber hinaus eine dichte, radial angeordnete Innenbebauung.
Ab Anfang Juni startet nun ein mehrjähriges, durch eine private Stiftung finanziertes Projekt „Die Borgsumburg – Ein archäologisches Juwel auf der nordfriesischen Insel Föhr“, in dessen Rahmen die Burg mit Hilfe moderner Grabungsmethoden und neuer Fragestellungen untersucht wird. Die Forschungen sollen neue Erkenntnisse zur Nutzung und zeitlichen Einordnung der Borgsumburg innerhalb einer gut erforschten Siedlungslandschaft erbringen.