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Entstehungsgeschichte der Ostfriesischen Inseln

Kartierung von Bohrungen und Radarprofilen auf der Insel Langeoog (Grafik: ****)

Die Ostfriesischen Inseln stellen eine Schlüsselregion dar, um die Entwicklung von Barriere-Insel-Systemen im Zusammenhang mit dem holozänen Meeresspiegelanstieg zu verstehen.

Die Ergebnisse aus Bohrungen, Datierungen und Georadar Messungen erlauben die Rekonstruktion des Inselaufbaus und die chronostratigraphische Einhängung einzelner Leithorizonte für die letzten 2000 Jahre. Weiteres Ziel des Projektes ist die Erforschung der initiale Entstehung der Inseln sowie ihres Alters, die Reaktion der Insel auf den Meeresspiegelanstieg über die Zeit und ihre Entwicklung prägender Einflüsse (Stichwort: Einzelereignisse).

In mehreren Einzelstudien wird das Projekt am NIhK von Dr. F. Bungenstock gemeinsam mit Priv. Doz. Dr. H. Freund vom Institut für Chemie und Biologie des Meeres der Universität Oldenburg durchgeführt.

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Bohrungen in den Dünen von Spiekeroog (Foto: F. Bungenstock, NIhK )

 

 

Literatur

Bungenstock, F., Freund, H., Lindhorst, S., Näslund, S. & Brengelmann, T. (2015): New aspects on barrier island development under rising sea level (Langeoog island; NW Germany). Poster beim Deutschen Kongress für Geographie, 1.-6. Oktober 2015 in Berlin.

 

 

 

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