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Pollenanalytische Untersuchungen zur spätholozänen Vegetationsgeschichte des Pfälzerwaldes

Ist die Kiefer im Pfälzerwald eine einheimische Baumart? (Foto: S. Wolters, NIhK)

Der Pfälzerwald gehört im Gegensatz zu seinen benachbarten Landschaften, wie Vogesen, Schwarzwald, Odenwald oder der Oberrheinebene zu den vegetationsgeschichtlich nahezu unerforschten Gebieten Deutschlands. Die wenigen existierenden Arbeiten stammen aus den 30er bis 50er Jahren des 20. Jh. Die vegetationsgeschichtliche Erforschung wurde erst im Jahre 2003 wieder aufgenommen, als im Rahmen von kulturlandschaftsgenetischen und bestandsgeschichtlichen Untersuchungen im Forstamt Johanniskreuz  aktuelle pollenanalytische Untersuchungen notwendig wurden. Damit ergab sich erstmals die Gelegenheit, die spätholozäne Vegetationsgeschichte des Pfälzerwaldes mit Hilfe von hochauflösenden und 14C-datierten Pollendiagrammen darzustellen. Die vorliegenden Untersuchungen sind darüber hinaus als Beitrag zur Grundlagenforschung im grenzüberschreitenden Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen zugunsten seiner Erhaltung und nachhaltigen Entwicklung (UNESCO) zu verstehen.

 

Literatur:

Hildebrandt, H., Heuser-Hildebrandt, B., Wolters, S. (2007) Kulturlandschaftsgenetische und bestandsgeschichtliche Untersuchungen anhand von Kohlholzspektren aus historischen Meilerplätzen, Pollendiagrammen und Archivalischen Quellen im Naturpark Pfälzerwald, Forstamt Johanniskreuz. Mainzer Geographische Studien, Sonderband 3

Wolters, S. (2007) Zur spätholozänen Vegetationsgeschichte des Pfälzerwaldes - Neue pollenanalytische Untersuchungen im Pfälzischen Berg- und Hügelland. Eiszeitalter und Gegenwart - Quaternary Science Journal 56, 3: 139-161

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