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Archäobotanische Untersuchungen der hochmittelalterlichen Wurt Upleward in der Krummhörn, Ldkr. Aurich

Wurtenprofil mit organischen Lagen verschiedener Siedlungsphasen. Weitere wurden unterhalb der Grabungssohle durch eine Bohrung nachgewiesen (Foto: D. Dallaserra, NIhK)

Von den erbohrten und archäobotanisch untersuchten organischen Schichten an der Basis der hochmittelalterlichen Wurt Upleward in der Krummhörn liegen zwei 14C-Daten vor, die im Wesentlichen an Kulturpflanzenresten durchgeführt wurden und in das 3. und 2. Jh. v. Chr. datieren. Vermutet wurde bisher ein römisch-kaiserzeitlicher Kern der Wurt. Die Daten weisen jetzt aber in die Vorrömische Eisenzeit und damit zählen die Schichten mit zu den ältesten Hinweisen auf eine Besiedlung der deutschen Seemarsch. Die Begleitflora konnte als Salzwiesenvegetation charakterisiert werden.

 

Literatur:

Nüsse, H.-J. (2005) Frühmittelalterliche Hausbefunde von der Wurt Upleward, Ldkr. Aurich. Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte 74, 2005, 153–190.

Nüsse, H.-J. (2004) Hölzerne Hausreste in der Marsch. Archäologie in Niedersachsen 7, 2004, 95–97.

Nüsse, H.-J. (2003) Upleward FstNr. 2508/7:2-5, Gde. Krummhörn, Ldkr. Aurich, Reg.Bez. W-E. Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte, Beiheft 10 [Fundchronik Niedersachen 2003], 103–106.

 

 

    Upleward - Archäobotanik einer mittelalterlichen WurtUpleward - archaeobotany