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12.04.2018 11:40

Steinzeit in der Kieler Bucht

Seit dem 1. April 2018 ist das von der DFG geförderte Projekt „Subsistenzstrategien, Siedlungsstrukturen und Kommunikation im Endmesolithikum am Beispiel einer submarinen Mikroregion in der Kieler Bucht“ angelaufen.

Foto: G. Lorenz

Seit dem 1. April 2018 ist das von der DFG geförderte Projekt  „Subsistenzstrategien, Siedlungsstrukturen und Kommunikation im Endmesolithikum am Beispiel einer submarinen Mikroregion in der Kieler Bucht“ angelaufen. Das von Dr. Martin Segschneider am NIhK geleitete Projekt findet in Kooperation mit dem Archäologischen Landesmuseum Schloss Gottorf statt, vertreten durch Dr. Sönke Hartz. Aufbauend auf den Untersuchungen von Dr. Julia Goldhammer sollen innerhalb der nächsten drei Jahre mehrere taucharchäologische Kampagnen am Fundplatz Strande LA 163 durchgeführt werden. Die Leitung der Ausgrabungen und die Aufarbeitung des Fundmaterials im Zuge einer Dissertation obliegt Jonas Enzmann. Botanische und sedimentologische Untersuchungen werden von Dr. Steffen Wolters, NIhK, durchgeführt. Ziel ist ein genaueres Verständnis der Umwelt und Lebensweise  in der  akeramischen Ertebølle-Kultur, die am Übergang zur Sesshaftigkeit um die Zeit von 5400-4700 v. Chr. steht. Die ersten taucharchäologischen Untersuchungen beginnen bereits Mitte Mai  2018 und werden direkt an die Forschungen aus den Jahren 2012 und 2014 anknüpfen.

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