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Untersuchungen zur Rekonstruktion der Paläotopographie im Umfeld des eisenzeitlichen Zentralplatzes Sievern, Ldkr. Cuxhaven

Bodenkundliche Feldarbeiten in Sievern (Foto: Aufderhaar, NIhK).

Nicht nur für archäologische Forschungen bietet der eisenzeitliche Zentralplatz von Sievern, Ldkr. Cuxhaven gute Voraussetzungen. Die Ausnahmestellung des Raumes wird zudem durch einen großflächig feststellbaren, außergewöhnlich hohen Bodenphosphatgehalt und den Nachweis von tiefgründigen, humosen Böden unterstrichen. Die Frage, wie diese Befunde zu erklären sind sowie die Frage, ob die im Raum Sievern bekannten Siedlungen auf dem Wasserweg angelaufen werden konnten und damit ein Zugang zu den Transportrouten entlang der Nordseeküste bestand, werden gegenwärtig mit Hilfe bodenkundlicher und landschaftsgenetischer Untersuchungen erforscht. Diese Arbeiten werden mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen gefördert. Die mit der Untersuchung betraute Bearbeiterin Imke Brandt, M.A. beabsichtigt, die Ergebnisse als Dissertation an der Universität Kiel (Betreuung Prof. H.-R. Bork) vorzulegen.

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Bodenkundlicher Profilquerschnitt der Marsch und der Priele vor Sievern-Langenacker (Grafik: I. Brandt, NIhK).

 

Literatur:

Brandt, I., 2015: Sievern, Ldkr. Cuxhaven, und sein Umland – Paläotopographie des ersten nachchristlichen Jahrtausends. Siedlungs- und Küstenforschung im südlichen Nordseegebiet, 38, 287-296.

    Sievern - Paläotopographie eines ZentralplatzesSievern - Paläotopographie eines Zentralplatzes